Die kurze Antwort für Hoteliers
Die klassische Hotelbad-Sanierung ist ein Terminrisiko: Abbruch, Estrich- und Fliesenarbeiten über mehrere Gewerke, zwei bis drei Wochen pro Bad und ein Lärmpegel, der angrenzende Zimmer unverkäuflich macht. Die fugenlose Variante dreht die Logik um: Die bestehenden Fliesen bleiben als Untergrund, Mikrozement wird in 2–3 mm darüber aufgebaut — pro Bad fünf Arbeitstage, ein Gewerk, ein Ansprechpartner.
Für die Kalkulation zählt der zweite Effekt oft mehr als der erste: Es entfallen nicht nur Abbruch- und Entsorgungskosten, sondern vor allem Ausfalltage. Ein Bad, das statt drei Wochen nur eine Woche außer Betrieb ist, gibt das Zimmer zwei Wochen früher in den Verkauf zurück — bei Tiroler Zimmerraten von 120–180 € pro Nacht ist das ein vierstelliger Betrag pro Zimmer.
„Ein Hotel bucht bei uns keinen Spachtel, sondern einen Eröffnungstermin — der Endtermin steht im Angebot, nicht im Konjunktiv“, sagt Malermeister Eren Kaya. Genau darauf ist der Ablauf ausgelegt: fixe Taktung, definierte Abnahme pro Bad, Puffer im Plan statt im Versprechen.





