Die kurze Antwort: mineralisch schlägt synthetisch im Wohnraum
Mikrozement ist ein zementär gebundener, mineralischer Belag, der in dünnen Schichten (rund 2–3 mm) auf nahezu jeden tragfähigen Untergrund aufgezogen wird — auf bestehende Fliesen, Estrich, Holz oder Trockenbau. Weil er mineralisch ist, bleibt er diffusionsoffen: Restfeuchte aus dem Untergrund kann entweichen statt sich darunter zu stauen. Das ist im Tiroler Altbau, in Kellern und in Bädern ein echter Vorteil.
Epoxidharz dagegen ist ein Zwei-Komponenten-Kunstharz. Es bildet eine vollständig geschlossene, dampfdichte Versiegelung. Genau das macht es in der Werkstatt, Garage oder Industriehalle stark — im Wohnraum versiegelt es den Untergrund jedoch komplett und lässt keine Feuchte mehr atmen.
Unsere klare Empfehlung für Wohnräume, Bäder und Wohnküchen lautet daher: Mikrozement. Für hochbeanspruchte technische Flächen kann Epoxidharz die richtige Wahl sein — wir beraten ehrlich, auch wenn die Antwort einmal gegen das eigene Kernprodukt ausfällt.





