Die kurze Antwort: Der Untergrund entscheidet, nicht das Baujahr
Ob ein Haus aus 1910, 1960 oder 1985 stammt, sagt wenig darüber aus, ob Mikrozement darauf funktioniert. Entscheidend sind drei Fragen: Ist der Untergrund tragfähig und fest verbunden? Ist er dauerhaft trocken? Bewegt er sich noch — durch Setzung, Holzfeuchte oder fehlende Fugen? Lautet die Antwort Ja, Ja, Nein, ist der Altbau ein dankbarer Fall: kein Abriss, kein Container, keine Höhenprobleme an alten Türstöcken, weil die Beschichtung nur 2–3 mm aufträgt.
Umgekehrt gilt: Eine dünne Beschichtung repariert keinen Untergrund. Ein hohl liegender Estrich, eine feuchte Bodenplatte ohne Sperre oder ein arbeitender Dielenboden zeichnen sich früher oder später an der Oberfläche ab — egal, wie gut gespachtelt wurde. Deshalb beginnt bei uns jedes Altbau-Projekt mit einer Besichtigung, nicht mit einem Preis pro Quadratmeter. Die Ursachen von Rissen im Detail beschreibt der Ratgeber „Bekommt Mikrozement Risse?“.





